Mehr Privatpatienten gewinnen?

Wie Privatpatienten gewinnen?

Privatpatienten gewinnen?

Wie gewinnt man mehr oder überhaupt Privatpatienten für die Praxis? Was sind Privatpatienten und wie und wo erreicht man sie mit Onlinemarketing? Außerdem: sind Privatpatienten wirklich die besseren Patienten?

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Privatpatienten gewinnen mit Digitalem Marketing

Für viele Ärzte hat besondere Priorität, mit dem Digitalen Marketing Privatpatienten zu gewinnen. Dabei muss man sich jedoch ein paar Dingen bewusst werden: erstens sind Privatpatienten keine homogene Gruppe und damit keine klar abzugrenzende Zielgruppe. Und zweitens ist es nicht unbedingt sinnvoll, Patienten nur in Privat und Kasse einzuteilen – damit verpasst man die Chance, die für einen selbst richtigen Patienten anzulocken. 

Privatpatienten: eine heterogene Zielgruppe 

Für viele Ärzte sind Privatpatienten besonders interessant. Hier kann mehr Geld gemacht werden, es wird anders abgerechnet, davon lebt die Praxis. Für das klassische Marketing bedeutet das schon mal, alle Faktoren danach auszurichten. So kann man den Standort gezielt aussuche, das Design und die gesamte Außendarstellung hochwertig wirken lassen und so eine “kaufkräftige” Zielgruppe adressieren. 

Und was bedeutet es für das Digitale Marketing? Zunächst einmal ein Vorteil: die meisten Privatpatienten suchen im Internet nach einer Praxis. Die schlechte Nachricht: man kann sie nicht alle gleichzeitig erreichen. Etwa 8 bis 11% der deutschen Bevölkerung ist privat versichert. Aber diese Gruppe teilt sich in Beamte, Selbstständige, Kinder, Studierende…es handelt sich um eine heterogene Menge, die man nicht einfach so unter einen Hut bekommt. Um eine Zielgruppe zu spezifizieren wird im Marketing häufig mit den sogenannten Sinus Milieus gearbeitet. Hier wird die soziale Lage in Verbindung mit Werten und Einstellungen gesetzt. Daraus ergeben sich zehn Gruppen, beispielsweise die Konservativ-Etablierten, die Expeditiven, die Bürgerliche Mitte oder die Hedonisten. Mithilfe dieser Kategorisierung lassen sich Gruppen viel besser zusammenfassen, Interessen werden nachvollziehbarer und so kann man diese auch viel besser ansprechen. 

Als Praxis hat man jetzt die Chance, seinen Schwerpunkt im Online Auftritt danach auszurichten. Wer ist meine Zielgruppe innerhalb der Privatpatienten? Was wünscht sie sich und was kann ich ihnen bieten? Dafür eignet sich besonders Facebook gut, da hier gezielt soziodemographische Daten erfasst werden und sich die Werbung an die gewünschte Gruppe richten lässt. 

Jedoch ist ein häufiges Problem, das in der Ansprache von Privatpatienten besteht, dass Praxen diese einerseits gezielt adressieren wollen, aber gleichzeitig die Kassenpatienten nicht abwerten möchten. Es ist schwierig, hier die Balance zu halten. Und vielleicht liegt auch genau darin der Fehler: die Patienten in diese zwei Klassen zu teilen und nur die eine erreichen zu wollen.

Privatpatienten gewinnen oder lieber die richtigen Patienten?

Aus Sicht des Digitalen Marketings ist immer ein Aspekt ganz wichtig: sich authentisch zu positionieren und sein Alleinstellungsmerkmal klarzumachen. Und dies liegt vielmehr in einer spezifischen Expertise. Daher ist es ratsam, statt generell Privatpatienten anlocken zu wollen, eher die für die Praxis richtigen Patienten anzusprechen. Das kann beispielsweise ein Schwerpunkt auf Implantologie sein. Oder ein besonders guter Umgang mit Angstpatienten. Gut ist es dabei, einen persönlichen Bezug klarzumachen. Warum stehen wir genau dafür, was zeichnet uns aus und was ist die persönliche Geschichte dahinter? So kann man sich als Praxis wirklich abheben. Und vielleicht ist der Terminkalender zunächst nicht voll, und vielleicht riskiert man auch, weniger Privatpatienten in die Praxis zu holen. Aber wenn man seine Außendarstellung fokussiert, sein Feld eingrenzt und das tut, was man am besten kann, dann wird man die persönlichen Wunschpatienten anziehen. 

Fazit:
So ist es empfehlenswert, beim Digitalen Marketing nicht nur den finanziellen Erfolg im Blick zu haben, sondern auch zu gucken: was mache ich gerne, welche Patienten habe ich gerne in der Praxis und was ist meine besondere Behandlungsexpertise? Denn ein Arzt, der Patienten gerne hilft und der gut ist in dem, was er tut, wird immer erfolgreicher sein, als derjenige, der nur nach Geld Ausschau hält.